Konzert „Psalmen“ am 17. Oktober, 18 Uhr in der Auferstehungskirche
Das Buch der Psalmen inspirierte während der gesamten Musikgeschichte unzählige Komponisten zu immer neuen Werken: Denn die vielen Psalmen beigefügte Aufforderung – z. B. „Ein Psalm Davids, vorzusingen“ (Ps. 13,1) – belegt eine von Anfang an gesungene Wiedergabe der Gebete. Die Psalmen waren auch stets Bestandteil der Liturgie, weshalb auch immer Bedarf an Neuvertonungen bestand.
Das Konzert „Psalmen“ bringt am 17. Oktober ab 18 Uhr in der Auferstehungskirche einen kleinen Querschnitt durch die musikalische Vielfalt der Vertonungen vom 7. bis ins 21. Jahrhundert zum Klingen: Vom einstimmigen gregorianischen Gesang über einfach mehrstimmige Vertonungen des 15./16 Jahrhunderts, mehrchörige Bearbeitungen des 17. Jahrhunderts, klangsinnlich Schönes des 19 Jahrhunderts, herbere Varianten des 20. Jahrhunderts bis hin zum Rhythmischem in der Gegenwart ist alles dabei! Die Breite der vertonten Stimmungen (Buße, höchste Not, Sich-Ergeben in Gott, reine Freude) erweitert das Spektrum zusätzlich. Dieses Konzert wird also sicher nicht eintönig.
Es singen der Projektchor der ev.-luth. Kirchengemeinde Günzburg und der Wohnzimmerchor Firnhaberau/Augsburg, die sich bereits am Konzert „Für Zwei Cembali“ im Juni zu einem klangstarken Ensemble zusammenfügten.
Als Kontrapunkt zu den Chorstücken kommen das Orgelkonzert B-Dur (op. 4/6) und die Sinfonie F5 von Leopold Mozart zu Gehör. Es spielt ein kleines Streichensemble, den Orgelsolopart übernimmt Dr. Erich Broy.
